Unterschiede der verschiedenen Weinarten?

Ein kleiner Überblick über die verschiedenen Weinarten

Wer erst am Anfang seiner Reise in das Reich exquisiter Weine steht, wird beim Anblick des stattlichen Sortiments sicherlich überwältigt sein. Schon fast zwangsläufig taucht dabei die Frage auf, nach welchen Kriterien die einzelnen Sorten unterschieden werden können. Aspekte wie Verarbeitung, Lagerung, Rebsorte, Herkunft und Boden spielen hier eine maßgebliche Rolle. Die folgenden Abschnitte dienen dazu, Ihnen einen ersten Eindruck von der Vielzahl der unterschiedlichen Weine und ihrer markanten Eigenschaften zu vermitteln.

Rotwein als zeitloser Klassiker unter den Weinarten
Ein warmes Klima mit viel Sonne und wenig Niederschlag: So lauten die Bedingungen, in denen Rotweinreben besonders gut gedeihen. Für die Herstellung von Rotweinen werden ausschließlich rote Trauben verwendet. Für die unverkennbare Farbe sind die Schalen verantwortlich. Bekannte Weinsorten sind Dornfelder und Bordeaux. Für die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gibt es Rotweine als süße, trockene und sehr trockene Variante. Das Aroma kann fruchtige bis würzige Nuancen tragen. Ein häufiges Kennzeichen ist seine Vielschichtigkeit. Zu den bekanntesten und beliebtesten Rebsorten zählen: Tempranillo, Merlot, Cabernet Franc, Syrah, Cabernet Sauvignon und Pinot Noir.

Weißweine: frisch, jung und fruchtig
Weißburgunder, Riesling, Sauvignon Blanc, Chardonnay: So lauten nur einige der Weine, die aus weißen Rebsorten gewonnen werden. Ihr vergleichsweise hoher Säuregehalt macht sie besonders leicht und spritzig. Abgesehen von ihrem roten Counterpart bilden Weißweine weltweit die größte Kategorie der produzierten Weinarten. Auch hier haben Sie die Wahl zwischen süßen, halbtrockenen und trockenen Weißweinen. Im Vergleich zu roten Weinen werden Weißweine etwas kühler serviert und erfreuen sich nicht zuletzt an warmen Sommertagen großer Beliebtheit.
Einen eher geringen Prozentsatz bilden Weißweine, die nicht jung getrunken werden. Erkennbar sind sie an einem höheren Alkoholgehalt und einem komplexeren Aroma.

Rosé als zarter Abkömmling legendärer Rotweine
Rote Trauben bilden das Fundament dieser zart gefärbten Weinsorte. Im Gegensatz zu Rotweinen werden die Schalen jedoch nur für eine kurze Zeit als färbendes Element eingesetzt. Das Resultat ist ein zarter Roséton, der mit dem vollen Rotwein nur wenig gemeinsam hat. Rosé gibt es sowohl trocken als auch halbtrocken. Shiraz, Tempranillo, Cabernet Sauvignon, Pinotage und Spätburgunder sind nur einige der Rebsorten, die besonders häufig für die Herstellung von Roséwein eingesetzt werden.

Perlwein, Likörwein und Schaumwein: weitere Weinarten im Schnelldurchgang
Ein geringer Gehalt an Kohlensäure ist für Perlweine bezeichnend. Konzentrierte Süßweine wiederum gehören in die Kategorie sogenannter edelsüßer Weine. Ein Beispiel ist der aus dem französischen Sauternes stammende Château d’Yquem. Mindestens 15 Vol.% Alkoholgehalt ist das Hauptcharakteristikum von Likörweinen, während Schaumweine aus einem Stillwein mit geringem Alkoholanteil gewonnen werden. Zur Option stehen hier sowohl halbtrockene als auch trockene Schaumweine.

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