Weine aus Chile


Von Weinkennern liebevoll als Bordeaux Südamerikas bezeichnet nimmt es eine Schlüsselrolle in der weltweiten Produktion von Spitzenweinen ein. Die Rede ist hier natürlich von Chile, welches nicht zuletzt aufgrund seiner idealen klimatischen Voraussetzungen ein Gros anderer weinproduzierender Länder aus dem Rennen schlägt.

Von Vorteil ist in diesem Zusammenhang unter anderem das geringe Auftreten von Rebkrankheiten, die große Rebfläche sowie der vergleichsweise niedrige Kostenaufwand. Entsprechend können engagierte Winzer hier also ihrer Kreativität freien Lauf lassen und nach Herzenslust neue Experimente in Sachen Weinanbau wagen. Angesichts dieser idealen Voraussetzungen verwundert es wenig, dass Chile seit den 1990er Jahren eine bedeutende Rolle in der weltweiten Weinproduktion spielt.

Dabei zeigt sich zunehmend die Tendenz, Weine von höchstem Niveau zu produzieren. Denn dominierte bis dato eher die Massenproduktion relativ preisgünstiger Rebsorten, so bemüht sich dieses landschaftlich so reiche Land nunmehr, seine gesamten Ressourcen zu nutzen. Eindeutiger Vorzug ist dabei, dass sich typische Rebkrankheiten, darunter die Reblaus noch nicht der edlen Trauben im Reich der Anden bemächtigt haben und folglich ein wesentlicher Faktor, welcher unter anderem der europäischen Weinproduktion zu schaffen macht, wegfällt.

Chiles unerschöpfliches Potential in der Weinproduktion – ein Blick in die Zukunft

Natürlich bergen Prognosen grundsätzlich das Risiko, unvollständig oder fehlerhaft zu sein. Ein Blick in die bewegte Geschichte des südamerikanischen Landes zeigt jedoch, dass hier so gut wie alles möglich ist. Bei einer Rebfläche von rund 120.000 Hektar und einer jährlichen Weinproduktion von ungefähr 6 bis 8 Millionen Hektoliter besteht bereits eine breite Bandbreite an erstklassigen Produkten. In Bezug auf die Rebsorten übernimmt Cabernet Sauvignon mit 39, 4 Prozent die Führung, gefolgt von Merlot, Pais, Chardonnay, Sauvignon Blanc und vielen anderen.

Hinsichtlich seiner Geschichte hat Chile als ältestes Weinland Südamerikas einen Ruf zu verlieren. Denn in puncto Weinbau waren hier von Anfang an wahre Experten am Werk. Gemeint sind natürlich die Spanier, die die edlen Trauben bereits im 17. Jahrhundert in den Andenstaat brachten. Nachdem die Rebflächen in den 1980er Jahren unter anderem in Folge der Enteignungen unter der sozialistischen Regierung Salvador Allendes begrenzt wurden, ist seit den 1990er Jahren ein unaufhaltsamer Boom in der Weinindustrie zu verzeichnen. Und so entstehen weiterhin über das ganze Land verteilt neue Rebflächen, die erfrischende und fruchtbetonte Erzeugnisse versprechen.

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