Der richtige Weinöffner – Welchen Verschluss mit was öffnen?

Eine weitere Lektion in Sachen Weinkunde: der optimale Weinöffner selbst für hartnäckige Korken

Wenn es um den richtigen Flaschenöffner für edle Weine geht, stellt sich bei Einsteigern in dem Metier oftmals Ratlosigkeit ein. Zu groß ist die Auswahl an Zubehör, über dessen Funktion sich häufig selbst leidenschaftliche Kenner nicht ganz klar sind. Ein Konsens herrscht jedoch dahingehend, dass es DEN optimalen Flaschenöffner nicht gibt. Konkret bedeutet dies, dass wir Ihnen keine allgemeingültige Lösung anbieten können. Vielmehr kommt es hier auf Ihre ganz persönlichen Präferenzen an. Entsprechend erweist sich der Korkenzieher als der Richtige, mit dem Sie den ausgesuchten Wein rasch und mühelos öffnen können.

Elektrischer Korkenzieher: das Wunder der modernen Technik

Dass im Zeitalter der Technologie ein elektrisch betriebenes Korkenzieher-Modell nicht fehlen darf, erklärt sich von selbst. Wer also erst gar keine unnötige Zeit mit den Klassikern verschwenden möchte, liegt mit dieser leistungsstarken und erfolgserprobten Variante genau richtig. Die Anwendung ist denkbar einfach. Nach dem Entfernen der Schutzfolie setzen Sie den Korkenzieher auf den Flaschenhals auf und drücken den Knopf, so dass sich die Spindel von selbst in den Korken dreht. Eine Methode also, die als besonders professionell und risikofrei gilt.

Der Schmetterlings-Korkenzieher als bewährter Klassiker

Selbst bei Anfängern liegt diese Korkenzieher-Variante bereits gut in der Hand. Denn im Vergleich zu einem einfachen T-Korkenzieher bietet dieses Modell weitaus mehr Halt und Sicherheit. Für eine korrekte Handhabe nutzen Sie den oberen Griff und drehen die Spindel zentral in den Korken ein. Bei einem korrekten Verlauf heben sich während dieses Prozesses die beiden ‚Flügel‘. Erreicht die Spindel das Ende des Korkens, so werden in einem letzten Schritt die ‚Flügel‘ des ‚Schmetterlings‘ nach unten gedrückt. Haben Sie alles richtig gemacht, so halten Sie nun den Korken in den Händen.

T-Modell: der Korkenzieher mit Geschichte

Die älteste, schlichteste und günstigste Variante unter den Korkenziehern bildet das sogenannte T-Modell, das unter anderem zu einem Feature von Taschenmessern zählt. Dabei handelt es sich um einen Quergriff aus robustem Material und einer Schraube bzw. Wendel mit Spitze. Die Handhabe dieser Variante erfordert schon etwas mehr Übung, Geschicklichkeit und Kraftaufwand, geht es doch darum, die Schraube ohne jegliche Halterung oder Unterstützung senkrecht in den Korken hineinzudrehen. Entsprechend ist das Risiko hier erheblich größer, dass der Korken beim Öffnen in Mitleidenschaft gezogen und der Wein dadurch ungenießbar wird.Abschließend ist darauf zu verweisen, dass es sich hier nur um eine kleine Auswahl aus dem großen Sortiment der Flaschenöffner handelt. Ein weiteres beliebtes Modell, das aufgrund seiner einfachen und sicheren Ausführung geschätzt wird, ist der Screwpull-Korkenzieher. Korkenheber, Sommelier-Messer und Federzungen-Korkenzieher sind weitere Beispiele.

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